Ein Kind, das ständig kritisiert wird, lernt zu verdammen.
Ein Kind, das geschlagen wird, lernt, selbst zu schlagen.
Ein Kind, das verhöhnt wird, lernt Schüchternheit.
Ein Kind, das Ironie ausgesetzt wird,lernt Schuldgefühle aufzubauen.
Aber ein Kind, das ermuntert wird, lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird,lernt Geduld.
Ein Kind, das gelobt wird, lernt Bewertung.
Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt, lernt Gerechtigkeit.
Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf,lernt Vertrauen.
Ein Kind, das geliebt wird und umarmt, lernt Liebe in dieser Welt zu empfinden.

 

An diesem Leitfaden orientiert sich die pädagogische Arbeit bei den Kleinen Strolchen. Wir wollen gegenseitige Wertschätzung praktizieren. Dies gilt insbesondere im Umgang des Fachpersonals mit den Kindern, aber auch für die Erwachsenen in unserer Einrichtung.

Unser pädagogisches Konzept wird regelmäßig überprüft, ob es den gesellschaftlichen Veränderungen noch standhält. Gleichzeitig gibt es Werte, die wir hochhalten und die in die tägliche Arbeit einfließen

Unsere Arbeit orientiert sich immer am Kind. Welche Bedürfnisse stellen wir fest, wo gibt es Förderbedarf, wo braucht ein Kind Orientierung? Diese Fragen beeinflussen unser tägliches Miteinander mit den Kindern. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Anliegen des Fachpersonals, die Kinder nicht zu überfrachten oder in Stresssituationen zu bringen. So gibt es bei uns keinen Englischunterricht und auch keinen Instumentalunterricht.

Kinder sind heute vielfältigsten Einflüssen ausgesetzt, von denen wir nicht alle in der Einrichtung mittragen. Deshalb finden Sie bei uns z.B. weder Computer noch elektronische Spiele für die Kinder. Das ist keineswegs weltfremd. Wir alle wissen, dass die mediale Welt einen großen Raum im Leben einnimmt. Das ist auch in vielen Bereichen sinnvoll. Im Kindergarten allerdings haben wir andere Aufgaben.

Wir sehen unsere Hauptaufgabe darin, die Kinder stark und sicher zu machen - ihre kleinen Seelen und Herzen zu stärken und sie selbstbewusst auf den Weg in die Schule zu schicken. Dabei begleiten wir die Kinder, beobachten und stellen Förder- und Bildungspläne auf. Gleichzeitig findet auch intensive Portfolioarbeit statt, die sowohl für die Kinder als auch für die Eltern jederzeit einsehbar ist.

Wir begreifen uns als Bildungseinrichtung und bieten den Kindern vielfältige Eindrücke und Hilfestellungen:

soziale/gesellschaftliche: sich in einer Gruppe bewegen, im Mittelpunkt stehen können - sich aber auch zurücknehmen und warten können, Rücksichtnahme, das Erkennen von eigenen Bedürfnissen, aber auch von denen anderer Menschen - danach handeln können, empathisch sein, Konflikte lösen können, sich durchsetzen können, Gesprächsregeln kennen lernen, gegenseitige Hilfsangebote, Nähe und Wärme, Grenzen und Konsequenzen...

kulturelle: Literatur, Theatervorstellungen, Märchen, Musik, Gesang, Familiengottesdienste, religionspädagogische Angebote, Ausstellungen und Auftritte bei Festen, Spiel und Spaß...

sportliche: regelmäßige Turneinheiten, Turngruppen am Nachmittag, Waldwoche, Spaziergänge...

geistige: mathematische Bildung, Sprachförderung und Sprachstandserhebungen, Vermittlung von Allgemeinwissen, Förderung von logischem Denken, Erkennen von Zusammenhängen...

Auch Elternarbeit wird bei uns großgeschrieben. Eltern haben hier die Möglichkeit, sich in den Gremien Vorstand oder Elternbeirat zu engagieren. Nach Absprache mit den Gruppenleitungen sind auch Hospitationen möglich und gewünscht. Wir verstehen die Eltern "unserer" Kinder als Partner mit dem gleichen Ziel für die Kinder. Deshalb streben wir einen regelmäßigen Dialog an, der für alle vorteilhaft ist. Die Eingewöhnungszeit der Kinder wird mit den Eltern individuell abgesprochen und durchgeführt. Einmal im Jahr finden Elternsprechtage statt, bei denen Eltern die Möglichkeit haben, sich über den Entwicklungsstand ihrer Kinder detailliert zu informieren. Natürlich besteht auch darüber hinaus jederzeit die Möglichkeit, mit dem Fachpersonal zu sprechen. Im täglichen Austausch beim Bringen und Abholen der Kinder ist ein kurzer Informationsaustausch ebenfalls möglich. Im Interesse der laufenden Arbeit sollte dieser aber wirklich nur kurz sein. Für größeren Gesprächsbedarf gibt es innerhalb von 24 Stunden einen Termin. Auch Vater-Kind-Aktionen oder Mutter-Kind-Aktionen stehen auf unserem Programm. Regelmäßige Informationen gehen an alle, die per Email den monatlichen Newsletter wünschen. Per Aushang wird ebenfalls regelmäßig informiert. Elternabende bieten wir gerne an und nehmen gerne Themenwünsche auf.

Wir arbeiten mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen. Die Stephanus Gemeinde Hilgen/Neuenhaus gehört genauso dazu, wie die Ernst Moritz Arndt Schule in Hilgen , oder auch das diakonische Werk  in Lennep. Darüber hinaus stehen uns noch die Praxen Kühn (Ergotherapie) und Herweg (Logopädie) mit Rat und Tat zur Seite. Therapien für die Kinder können in Absprache im Kindergarten durchgeführt werden. Die Frühförderstelle der Lebenshilfe und die Pestalozzi Förderschule in Wermelskirchen sind weitere Kooperationspartner und für physiotherapeutische Fragen können wir uns an die Praxis Admiraal in Wermelskirchen wenden. Seit einiger Zeit ist auch die Diakonie des Kirchenkreises Leverkusen einer unserer Kooperationspartner. Die Diakonie bietet für Menschen aus unserem Einzugsgebiet kostenlose Beratungen an.

Um die Kontakte der Eltern untereinander zu ermöglichen gibt es abwechselnd monatlich einen Elternfrühstückstreff oder einen Elternkaffeeklatsch. Auch Entspannungsabende werden einmal im Monat angeboten. Weitere Angebote für Eltern richten sich nach dem Bedarf.

Andererseits sind wir dringend auf die Unterstützung durch Eltern angewiesen. Die Arbeitsstunden, die in einer Elterninitiative abgeleistet werden müssen, dienen der Allgemeinheit und der Entlastung der päd. Mitarbeiterinnen. Nicht zuletzt dienen die Arbeitsstunden einer gepflegten Einrichtung und dem Allgemeinwohl aller in einer Einrichtung beteiligten, in der Hauptsache aber den Kindern.

Unsere Mitarbeiterinnen sind päd. Fachkräfte mit viel Erfahrung und ständig neuen Ideen. Mit Herz und Engagement gestalten sie den Alltag abwechslungsreich und interessant. Fortbildungen bringen weitere Impulse in die Arbeit. Alle Mitarbeiterinnen sind zertifiziert in Papilio (Gewaltpräventionsprogramm für Kinder) und in "Abenteuer der kleinen Hexe" (psychomotorischer Test für Kinder). Zusätzliche Qualifikationen im Team sind: Fachkraft für Sprachförderung, Entspannungspädagogin, Kursleiterin für Kindermassage, Übungsleiterin für sportliche Angebote...

Auch Öffentlichkeitsarbeit findet bei den Kleinen Strolchen statt. So sind wir vertreten beim Brunnenfest in Hilgen, beim Umweltmarkt in Burscheid und beim Nikolausmarkt in Hilgen...

Fragen zum Konzept beantworten wir gerne per Email oder auch persönlich. Gerne können Sie das Konzept auch hier in der Einrichtung einsehen. Für Anmeldungen bitten wir darum, telefonisch einen Termin zu vereinbaren, damit wir uns auch Zeit für Sie nehmen können.

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